Travel-Diary | Kreta

Was war das denn weider für ein Sommer? Wir sind extra schon im Mai nach Mallorca geflogen, damit wir dann den Sommer über in Deutschland sind. Aber Pustekuchen. Also haben wir uns kurzerhand dazu entschieden, im Herbst noch einmal wegzufahren. Da wir beide nur Ende Oktober Urlaub nehmen konnten, stand die große Frage im Raum:

Wo ist es Ende Oktober / Anfang November noch schön warm bei kleinstmöglicher Flugzeit?

Nach gar nicht all zu langer Zeit sind wir auf Griechenland gekommen. Ich habe dann viel über die Inseln gelesen, aber muss sagen, dass uns letztlich das super Angebot von Kreta überzeugt hat. 11 Tage im 4 Sterne Beach Club Superior Zimmer, super Flugzeiten, direkte Strandlage mit privatem Bereich.
Wir konnten gar nicht nein sagen und haben innerhalb kürzester Zeit gebucht!

Das Agapi Beach Hotel liegt am Strand von Ammoudara, unmittelbar angrenzend an die Hauptstadt Heraklion. Das hat zum Vorteil, dass die Fahrzeit vom Flughafen aus nur wenige Minuten beträgt. Nichts ist schlimmer, als in einem stickigen, vollen Reisebus noch die halbe Insel zu überqueren. Der Nachteil ist, dass der Ort eher Durchreiseverkehr und Vorstadtcharakter hat.
Das hat uns aber nicht gestört, da die Hotelanlage wirklich traumhaft war. Auch der private Strandbereich ließ keine Wünsche offen. Dieser ist Teil eines 12 km langen flach abfallenden Sand-/Kies-Strandes, der sich die komplette Bucht entlang streckt. So konnte man sogar zu Fuß am Strand entlang bis in die Stadt laufen. Das Hotel hat uns insgesamt wirklich überzeugt.
Wir hatten da Glück, dass die Superior Zimmer zum Ende der Saison wirklich günstig angeboten wurden. Die Zimmer sind größer als die normalen Zimmer, befinden sich in der obersten der 4 Etagen und haben alle Meerblick. Das Zimmer hatte sogar zwei Ebenen – Schlafen und Wohnen. Besonders gefallen hat uns der Speisesaal mit seiner modernen und stilvollen Einrichtung. Auch das Essen war ansprechend angerichtet und bot eine tägliche Vielfalt und große Abwechslung.
Da wir All-Inklusive gebucht hatten gab es Mittags ebenfalls einen Snack (griechische Spezialitäten, Spaghetti und wechselnde Saucen, Pommes…), der sowohl im schönen Restaurant als auch in der hübschen griechischen Taverne am Strand angerichtet war. Abends besteht ebenfalls die Möglichkeit ein Streetfood oder ein italienisches à la Carte Restaurant zu besuchen.
Das Hotel kann ich auch Sportliebhabern empfehlen. Es gibt einen Tennisplatz, ein kleines Fitness-Studio und ein Volleyball-Feld.
Auch befinden sich kleine Geschäfte, ein Friseur, ein Beautysalon und ein Spa auf dem Gelände. Insgesamt gibt es 3 Pools, einer ist auch beheizt, die zum entspannten Baden einladen.
Das zu unserem Hotel…

Schon in Deutschland hatten wir entschieden, verschiedene Strände und Orte zu besuchen. dazu haben wir dann einen Mietwagen für 4 Tage gebucht.
Die wohl schönsten Strände Kretas – Elafonisi und Balos Beach – konnten wir leider nicht anfahren, da sie einfach zu weit weg lagen. Laut Google 4 Std. Fahrtzeit je Strecke und das nur auf befestigten Straßen…. Wer schon einmal das Glück hatte, einen der Strände zu besuchen, weiß, dass die Anreise recht holprig sein kann.
Da sich unser Hotel am schmalsten Teil der Insel im Norden befand, haben wir uns dann eher auf den Süden mit seinen schönen unberührten Stränden konzentriert.
Zwei Tage sind wir nach Matala gefahren. Der Strand war super leer (was am Ende der Saison lag), das Wasser klar und sauber und die Felsen mit ihren kleinen Höhlen waren wirklich eine schöne Kulisse. Ein weiterer Vorteil an der Mietwagen-Matala-Kombi war, dass wir dem bereits herbstlichen Wetter im Norden entfliehen konnten und das Sommerwetter im Süden bei 30 Grad und blauem Himmel genießen konnten. Das kann ich euch wirklich als Tipp mit auf den Weg geben. Im Süden der Insel ist es wirklich sehr schön, dort gibt es aber sonst nicht viel zu sehen und wenige Hotels. eher Pensionen. Allerdings beträgt die Fahrtzeit quer über die Insel nur ca. 1 Stunde, sodass man auch schnell da ist, wenn man sich für ein Hotel am anderen Inselende entscheiden hat. Man darf allerdings keine Angst haben, in einem anderen Land Auto zu fahren. Die Fahrt führte über sehr spektakuläre Strecken, durch enge Dörfer und über schmale Bergstraßen ohne Leitplanken.. Aber gleichermaßen war das auch das wirklich tolle an der Fahrt! Die Berge und Schluchten sind wirklich grandios auf Kreta!
Ich kann den Reiseführern also nur zustimmen – “Kreta – Ein Paradies für Wanderer und Naturverbundene”.

Die restlichen tage haben wir uns auf den Norden und Osten konzentriert. Agios Nikolaos, Spinalonga Island, Heraklion Stadt. Die Stadt ist sehr modern und bietet tolle Einkaufsmöglichkeiten aber auch klassische historische Touristenziele. Ich glaube Kreta hält wirklich für jeden etwas parat.
Ich werde auch nicht das letzte mal dort gewesen sein. Ein nächster Besuch in Chania ist geplant. Das liegt westlicher und somit auch näher an den beiden Traumstränden, die ich auf jeden Fall noch sehen möchte.
Ich hoffe, ich konnte euch einen ersten Eindruck über die Insel vermitteln. Wenn ihr noch weitere Fragen zu Kreta habt, kommentiert gerne unten oder schreibt mir eine Nachricht.

xoxo

Eure Christina

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